Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Homöopathie und Anthroposophie: Verschlimmerer der Corona-Welle?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Homöopathie und Anthroposophie: Verschlimmerer der Corona-Welle?



    Die vierte Corona-Welle hat Deutschland voll im Griff – und das vor allem wegen der nach wie vor zu niedrigen Impfquote bei der deutschen Bevölkerung. Im Ausland stößt dies auf Verwunderung und wird häufig mit der in den deutschsprachigen Ländern weit verbreiteten Anhängerschaft zu Anthroposophie und Homöopathie verbunden - also der Glaube an alternative Heilverfahren wie zum Beispiel die Behandlung mit Globuli. Ist die Homöopathie mit schuld an der aktuellen Corona-Situation? Possoch klärt!

    INHALT
    00:00 Homöopathie und Anthroposophie: Verschlimmerer der Corona-Welle?
    02:07 Warum wollen manche sich nicht impfen lassen?
    02:48 Europas niedrigste Impfquoten in deutschsprachigen Ländern
    03:09 Esoterische Gruppen in der Querdenker-Szene
    04:01 Was ist eigentlich Anthroposophie und Homöopathie?
    05:04 Die Schlüsselfigur Rudolf Steiner
    06:23 Die deutsche Geschichte der Anthroposophie
    07:54 Der Stellenwert der alternativen Medizin in Deutschland
    08:56 Hat die Homöopathie überhaupt einen Effekt?
    10:38 Learnings aus der Homöopathie
    11:02 Rechtliche Sonderstellung der Homöopathie in Deutschland
    11:53 Niedrige Impfbereitschaft bei Homöopathie-Anhängern?
    12:22 Rolle der Politik bei der deutschen Homöopathie-Kultur
    12:54 Stellung der Anthroposophen zur Impfung
    13:12 Kann Homöopathie gefährlich werden?
    13:50 Ist die Homöopathie allein schuld an der niedrigen Impfquote?

    Die Bayerische Landesärztekammer streicht die Homöopathie in ihrer neuen Weiterbildungsordnung - damit können Mitglieder der Kammer künftig nicht mehr über Fortbildungen eine von der Kammer anerkannte Bestätigung über Kenntnisse in Homöopathie erlangen.

    Zustimmung von Homöopathie-Kritikern
    Der Sprecher des homöopathiekritischen Netzwerks Homöopathie, der Weilheimer HNO-Arzt Christian Lübbers, begrüßte die Entscheidung des Ärztetages. Sie sei ein "Erdrutschsieg für die Patientensicherheit", sagte er. Die Behandlung nach den Prinzipien der Homöopathie, die vor allem auf die Gabe von Wirkstoffen in sehr großer Verdünnung setzt, habe keine Wirkung, die über den Placeboeffekt hinausgeht. Damit bestehe die Gefahr, dass wirksame Behandlungen unterbleiben. "Es geht nicht darum, den Patienten etwas wegzunehmen. Wir wollen ihnen etwas geben, das ist Ehrlichkeit", sagte Lübbers.

    Homöopathieverband ist enttäuscht
    Der bayerische Landesvorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte, der Münchner Internist Ulf Riker, bedauerte das Abstimmungsergebnis. Die Entscheidung habe einen schwerwiegenden Geburtsfehler, kritisierte Riker. Bürgerinnen und Bürger hätten bei der Entscheidungsfindung der Ärztekammer keine Möglichkeit gehabt, sich Gehör zu verschaffen, wie sie bei einer Krankheit behandelt werden möchten. "Auch homöopathisch tätige Ärzte kamen nur ausnahmsweise zu Wort", erklärte Riker.
Lädt...
X