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Corona-Impfung: Gibt es wirklich keine Langzeitfolgen?

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    Langzeitfolgen nach der Corona-Impfung? Vor allem noch ungeimpfte Menschen haben Bedenken, was die Corona-Impfung angeht. Sie verweisen auf Langzeitfolgen, die noch nicht bekannt sind, weil es noch keine Langzeitstudien gibt, die Langzeitrisiken einer Corona-Impfung sei also noch nicht abschätzbar. Auch die mRNA-Impfung als neue Technik wirft viele Fragen auf: Kann die mRNA im Körper noch irgendwas bewirken nach 10 Jahren? Kann eine mRNA-Impfung Krebs verursachen oder eine Autoimmun-Krankheit auslösen? Alles, was Ihr über Langzeitfolgen einer Corona-Impfung wissen solltet: Possoch klärt!

    INHALT
    00:00 Corona-Impfung: Gibt es wirklich keine Langzeitfolgen?
    01:34 Forschung an mRNA-Impfung
    02:07 Definition von Langzeitfolgen
    03:07 Überwachung von Nebenwirkungen
    04:51 Langzeitfolgen der Schweinegrippe-Impfung
    06:33 Langzeitfolgen der Dengue-Impfung
    07:05 Autoimmun-Krankheiten durch mRNA-Impfung?
    09:16 Gefahren bei der mRNA-Technologie?
    11:11 Risikoabwägung bei der Corona-Impfung

    Inmitten der immer noch andauernden Impfdiskussion und steigender Inzidenzen sorgt der Impfstatus eines Fußball-Profis und Nationalspielers vom FC Bayern für Irritationen: Joshua Kimmich ist nicht geimpft. Das bestätigte er auf Nachfrage nach dem Bundesligaspiel am Samstag. Er habe "persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht", sagte der Fußball-Star. Doch sind diese Bedenken berechtigt?

    Experte Klein: "Keine Langzeitnebenwirkungen bekannt"
    Nein, sagen Experten wie Florian Klein, Direktor am Institut für Virologie an der Uniklinik Köln im BR-Interview. "Wir haben mittlerweile, meine ich, über sieben Milliarden Impfdosen weltweit verimpft. Es gibt kaum ein Medikament, das besser untersucht ist", beruhigt der Virologe Klein im Interview mit dem BR.
    Gesundheitliche Nebenwirkungen, die erst Jahre nach der Corona-Impfung auftreten, seien sehr unwahrscheinlich und er sieht auch "keine Daten oder auch Rationale, die dafür sprechen würden". Wegen solcher Missverständnisse wie bei Kimmich spricht sich der Mediziner für mehr Aufklärung über die Corona-Impfstoffe aus.

    Impfstoff-Nebenwirkungen treten nicht erst nach langer Zeit auf
    Zuvor hatten schon andere Experten die Bedenken Kimmichs über fehlende Langzeitstudien bei den Corona-Impfstoffen zurückgewiesen. So sagte Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (STIKO) in einem Interview mit der Deutschen Presseagentur: Wenn ein Impfstoff zur Verwendung an Menschen freigegeben wird, gebe es begleitende Studien, die genau untersuchten, ob es bei der Anwendung zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen könne. "Dass es bei der Anwendung eines Impfstoffes über knapp ein Jahr keine Zehnjahres-Beobachtungsstudien geben kann, ist klar", erklärte Mertens. Das gelte aber nicht nur für jeden anderen Impfstoff auch, der neu angewendet werde, sondern auch für jedes neue Medikament.
    "Neben den Zulassungsstudien wissen wir aus den begleitenden Studien, dass es nur zu einigen Nebenwirkungen gekommen ist, die alle recht kurze Zeit nach der Impfung aufgetreten sind", sagte der STIKO-Chef. In der Wissenschaft sei man sich einig, dass spät auftretende Nebenwirkungen nach einer Impfung "nicht vorkommen, beziehungsweise eine extrem seltene Rarität bei einzelnen Impfstoffen" gewesen seien.
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