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Corona: 2G-Regel – Kein Zutritt für Ungeimpfte?

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  • Corona: 2G-Regel – Kein Zutritt für Ungeimpfte?



    Corona: Aktuell gilt die sogenannte 3G-Regel: Geimpft, Genesen, Getestet. Die 3G-Regel gilt für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, egal ob sie öffentlich oder privat sind, ebenso wie für Sporthallen, Schwimmbäder und Fitnessstudios. Friseurbesuche, der Aufenthalt in Massagestudios und andere körpernahe Dienstleistungen fallen ebenso unter die neue Corona-Regel. Aber wie lange noch? Etliche Politiker haben bereits die 2G-Regel ins Spiel gebracht, aus der also Ungeimpfte, aber Negativ-Getestete, herausfallen. Hamburg hat die 2G-Regel bereits beschlossen. Werden Ungeimpfte also mehr und mehr vom öffentlichen Leben ausgeschlossen? Ist das überhaupt erlaubt? Durchblick bei der Diskussion um 3G und 2G: Possoch klärt!

    INHALT
    0:00 Aktuell gilt die 3G-Regel
    1:06 Kabarettist Vorndran setzt freiwillig auf 2G
    2:21 Rechtsanwalt Solmecke: Darum ist 3G juristisch safe
    2:56 Corona-Herbst 2021: 3G oder 2G?
    3:56 Ist die 2G-Regel die Impfpflicht durch die Hintertür?
    5:01 Hotelbetreiber Wolf setzt die 2G-Regel um
    6:29 Ist die 2G-Regel juristisch safe?
    7:57 Kommt in Bayern die 2G-Regel?
    8:38 Was hältst Du von der Diskussion?

    Als sich Helmut Vorndran kürzlich auf Facebook an seine Fans und Bekannten richtete, ahnte er wohl kaum, welch emotionale Diskussion er auslösen würde. Der Rhöner Autor und Kabarettist bat Ungeimpfte darum, seinen Auftritten fern zu bleiben. Stattdessen sollen nur noch Genesene und Geimpfte kommen – ausgenommen Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Das Echo auf Facebook und in der regionalen Presse war groß. "Ich bin nicht für eine Impfpflicht", sagt Vorndran. Dennoch habe er kein Verständnis für viele Ungeimpfte: "Ihr Verhalten hat Auswirkungen auf uns alle."

    Vorndran war damit einer der ersten Künstler in Unterfranken, der sich derart klar zu einer möglichen "2G"-Regelung positionierte. "2G" bedeutet: Zu Veranstaltungen in Innenräumen hätten nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt – ein negativer Test würde nicht mehr ausreichen.

    Von den 3G- Regelungen ausgenommen sind weiterhin Kinder bis zum sechsten Geburtstag. Zusätzlich brauchen auch Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen der Schultestungen sowieso regelmäßig überprüft werden, keine eigenen Nachweise vorzeigen.

    Als vorzeigbares Testergebnis gilt weiterhin entweder ein negativer Antigen-Schnelltest, der nicht älter ist als 24 Stunden oder ein negativer PCR-Test, der nicht älter ist als 48 Stunden. Bisher noch kostenlose Schnelltests werden jedoch ab dem 11. Oktober kostenpflichtig, wenn keine Impfbefreiung vorliegt.

    Die Präsidentin des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga Bayern, Angela Inselkammer, hat sich deutlich für die sogenannte "3G-Regel" ausgesprochen. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk stellte sie sich damit gegen die Aussagen von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und möchte auch Negativ-Getestete in Restaurants einlassen.

    Geimpft, genesen, getestet – kurz 3G – oder nur geimpft, genesen – 2G – ist die Frage, die das Corona-Vorgehen im Herbst bestimmen wird. Behalten Ungeimpfte, aber Negativ-Getestete die gleichen Rechte wie Geimpfte?

    Zumindest was den Zugang zur Gastronomie betrifft, sagt Angela Inselkammer klar "Ja" und spricht sich für 3G aus. "Ich habe ein großes Problem, dass Ungeimpfte außen vor bleiben, es gibt eine Menge Menschen, die können nicht geimpft werden, aus vielen Gründen", sagt die Dehoga-Präsidentin.
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